Brücke über die Grenzen
Nun ist es vollbracht! Ludwigshafen hat mit Gaziantep einen Freundschaftsvertrag geschlossen, worauf viele Bürger hier in Ludwigshafen lange gewartet haben. Dieser Freundschaft muss nun getragen und gepflegt werden. Das können nun engagierte Bürger übernehmen. Ein Freundeskreis für Partnerschaft , für Menschen, die Interesse an Völkerverständigung haben.
Mittwoch, 1. August 2012
Mittwoch, 7. März 2012
Merhametli Şehir Gaziantep
Gaziantep, Uluslararası Merhametli Şehirler Enstitüsü listesine giren İslam dünyasındaki ilk şehir oluyor. Amerika merkezli The International Institute For Compassionate Cities (Uluslararası Merhametli Şehirleri Enstitüsü) üyesi ve Washington Şubesi Kurucu Eşbaşkanı Dr. Helen McConnell ile Büyükşehir Belediye Başkanı Asım Güzelbey, protokolü eski bir kilise olan Ömer Ersoy Kültür Merkezi’nde imzalayacak.
The International Institute For Compassionate Cities (Uluslararası Merhametli Şehirleri Enstitüsü), listesine ilk kez İslam coğrafyasından bir şehir ekliyor. Dünyanın en eski yerleşim merkezlerinden biri olan ve sayısız medeniyete ev sahipliği yapan Gaziantep, Uluslararası Merhametli Şehirler Enstitüsü listesine giren İslam dünyasındaki ilk şehir unvanına sahip olacak.
Gazikent Üniversitesi ve Gaziantep Büyükşehir Belediyesi işbirliği ile 9 Mart tarihinde 'Merhamete Doğru Gaziantep'in Rolü' konulu konferans düzenlenecek. Eski bir kilise olan Ömer Ersoy Kültür Merkezi’nde yapılacak konferansa konuşmacı olarak, Uluslararası Merhametli Şehirler Enstitüsü (The International Institute For Compassionate Cities) üyesi ve Washington Şubesi Kurucu Eşbaşkanı Dr. Helen McConnell ve Gaziantep Müftüsü Prof. Dr. Ali Bakkal katılacak. Müftü Bakkal, konferans kapsamında 'İslam'da Merhamet' konulu bir sunum gerçekleştirecek. Konferans sonunda da Gaziantep'in Uluslararası Merhametli Şehirler Enstitüsü Listesi'ne resmi olarak girişini sağlayacak protokol imzalanacak. Protokolün imzalanması ile Gaziantep, bu listeye giren İslam dünyasından giren ilk şehir olacak
Samstag, 18. Februar 2012
Neuer Vorstand
Am 9. Februar 2012 hat Freundeskreis Ludwigshafen Gaziantep e.V. in der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt:
Schriftführer: Herr Dietmar Küppers
Kassenwart: Herr Baris Yilmaz
Beisitzerin: Frau Marieluise Palm
Beisitzer: Herr Martin Hägele
Vorstandsvorsitzender: Herr Hans Uwe Daumann
Stellvertretender Vorsitzender: Herr Ibrahim YetkinSchriftführer: Herr Dietmar Küppers
Kassenwart: Herr Baris Yilmaz
Beisitzerin: Frau Marieluise Palm
Beisitzer: Herr Martin Hägele
Samstag, 24. Dezember 2011
Montag, 28. November 2011
Samstag, 17. September 2011
Austauschschüler sind in Ludwigshafen
HERZLICHES WILLKOMMEN
Unsere 13Austauschschüler aus Gaziantep sind angekommen .Die Schüler und ihre zwei LehrerInnen wurden bei den Gastfamilien untergebracht. Ich bedanke mich bei den Gastfamilien für die Aufnahme und wünsche unseren Gästen eine schöne Zeit und einen angenehmen Aufenthalt In Ludwigshafen.
Jüngste Praktikantin
Mannheimer MORGEN Freitag 16. SEPTEMBER 2011
„Die Kinder sind hier viel ruhiger“
Von unserer Mitarbeiterin
Ronja Ritthaler
3500 Kilometer trennen Gülistan Bilgi von ihrem Heimatort Gaziantep.Ihre erste Reise außerhalb der türkischen Grenzen führt die 16-Jährige weit weg von zu Hause in die Kindertagesstätte Hemshof. „Ich verbringe viel Zeit mit den Kindern. Wir malen, spielen und üben Tiernamen. Es macht sehr viel Spaß“, sagt Gülistan.
Seit vier Wochen ist sie in der Kita Praktikantin und betreut gemeinsam mit Gruppenleiterin Tülünay
Özbali und anderen Erzieherinnen die drei bis sechs Jahre alten Kinder. Das sechswöchige Praktikum ist
Teil des Jugendaustausches zwischen Ludwigshafen und der südostanatolischen Freundschaftsstadt Gaziantep. Gülistan ist die erste Schülerin, die aus der Millionenmetropole in die Industriestadt kommt.
„Im Gegenzug werden Ludwigshafener Austauschpartner erstmals im nächsten Jahr in die Türkei reisen“, freut sich Kadir Akbal, Vorsitzender des Freundeskreises Ludwigshafen -Gaziantep. Er dolmetschte im „MM“-Gespräch mit der Schülerin.
Hürden gemeistert
Unterschiede der beiden Städte kann die Zwölftklässlerin sofort aufzählen: „Ludwigshafen ist viel kleiner
und ruhiger. Es gibt viele Verordnungen und vieles läuft sehr geregelt ab.“ Auch die Kinder in der Kita seien
ruhiger als der Nachwuchs in Gaziantep. Begeistert zeigt sie sich von dem typisch pfälzischen Bastelma-
terial: Kastanien. „Ich kannte das so vorher nicht. Es ist toll“, sagt die junge Anatolierin. Ein Unterschied zu
den Kitas in ihrer Stadt sei das Essen: „Bei uns gibt es viel mehr Obst und Gemüse. Alles wird frisch zubereitet.“
Das sei hier nur teilweise der Fall, berichtet sie. Das Praktikum hat sich Gülistan bewusst ausgesucht.
2012 macht sie Abitur und möchte danach Erziehungswissenschaft studieren. „Ich liebe Kinder. Vor allem mit den Kleinsten beschäftige ich mich gern“, berichtet sie. In ihrer Freizeit schwimmt die Jugendliche gerne, fährt Rad und liest. Mit ihren Freunden trifft sie sich im Café, Kino oder auf der Wiese, um Musik zu hören. Ihre beiden Brüder und Eltern sowie Freunde vermisst sie. „Am Anfang war es für mich sehr schwer, so weit von zu Hause weg zu sein. Aber nach und nach wurde es besser“, berichtet Gülistan von der ersten Zeit ihres Aufenthalts. „Die Gastfamilien, der Freundeskreis und sogar die Kinder haben mich gut aufgenommen“,
erinnert sich die Gymnasiastin. Besonders freute sie sich über ein großes Willkommensschild.
In drei türkisch-sprachigen Gastfamilien hat sie gewohnt. Eine große Herausforderung war die Unterbringung bei einer deutschen Familie: „Zuerst hatte ich Angst, dass das nicht funktioniert. Ich spreche kein Deutsch und nur wenig Englisch. Aber die Familie ist sehr liebevoll und wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt“, ist Gülistan glücklich, die Hürde so gut gemeistert zu haben.
„Ich bin durch das Abenteuer hier viel selbstbewusster geworden“, bilanziert sie die letzten Wochen. Auch
Gruppenleiterin Tülünay Özbali kann dies bestätigen: „Sie spricht nun mit mir und allen anderen offener
und mutiger.“ Gülistan erwidert, dass vor allem Özbali ihr viele Dinge sehr erleichtert hat. „Wir sind Freundinnen, nicht Chefin und Praktikantin“, sagt Gülistan dankbar und ihre braunen Augen strahlen.
Kaum richtig in Ludwigshafen eingewöhnt, kehrt Gülistan in zwei Wochen nach Hause zurück. Erinnern
wird sie sich nicht nur an die Menschen in Ludwigshafen, sondern auch an die bunten Schmetterlinge
im Luisenpark, denn „so etwas wie das Schmetterlingshaus gibt es bei uns nicht“, sagt Gülistan..
„Die Kinder sind hier viel ruhiger“
Von unserer Mitarbeiterin
Ronja Ritthaler
3500 Kilometer trennen Gülistan Bilgi von ihrem Heimatort Gaziantep.Ihre erste Reise außerhalb der türkischen Grenzen führt die 16-Jährige weit weg von zu Hause in die Kindertagesstätte Hemshof. „Ich verbringe viel Zeit mit den Kindern. Wir malen, spielen und üben Tiernamen. Es macht sehr viel Spaß“, sagt Gülistan.
Seit vier Wochen ist sie in der Kita Praktikantin und betreut gemeinsam mit Gruppenleiterin Tülünay
Özbali und anderen Erzieherinnen die drei bis sechs Jahre alten Kinder. Das sechswöchige Praktikum ist
Teil des Jugendaustausches zwischen Ludwigshafen und der südostanatolischen Freundschaftsstadt Gaziantep. Gülistan ist die erste Schülerin, die aus der Millionenmetropole in die Industriestadt kommt.
„Im Gegenzug werden Ludwigshafener Austauschpartner erstmals im nächsten Jahr in die Türkei reisen“, freut sich Kadir Akbal, Vorsitzender des Freundeskreises Ludwigshafen -Gaziantep. Er dolmetschte im „MM“-Gespräch mit der Schülerin.
Hürden gemeistert
Unterschiede der beiden Städte kann die Zwölftklässlerin sofort aufzählen: „Ludwigshafen ist viel kleiner
und ruhiger. Es gibt viele Verordnungen und vieles läuft sehr geregelt ab.“ Auch die Kinder in der Kita seien
ruhiger als der Nachwuchs in Gaziantep. Begeistert zeigt sie sich von dem typisch pfälzischen Bastelma-
terial: Kastanien. „Ich kannte das so vorher nicht. Es ist toll“, sagt die junge Anatolierin. Ein Unterschied zu
den Kitas in ihrer Stadt sei das Essen: „Bei uns gibt es viel mehr Obst und Gemüse. Alles wird frisch zubereitet.“
Das sei hier nur teilweise der Fall, berichtet sie. Das Praktikum hat sich Gülistan bewusst ausgesucht.
2012 macht sie Abitur und möchte danach Erziehungswissenschaft studieren. „Ich liebe Kinder. Vor allem mit den Kleinsten beschäftige ich mich gern“, berichtet sie. In ihrer Freizeit schwimmt die Jugendliche gerne, fährt Rad und liest. Mit ihren Freunden trifft sie sich im Café, Kino oder auf der Wiese, um Musik zu hören. Ihre beiden Brüder und Eltern sowie Freunde vermisst sie. „Am Anfang war es für mich sehr schwer, so weit von zu Hause weg zu sein. Aber nach und nach wurde es besser“, berichtet Gülistan von der ersten Zeit ihres Aufenthalts. „Die Gastfamilien, der Freundeskreis und sogar die Kinder haben mich gut aufgenommen“,
erinnert sich die Gymnasiastin. Besonders freute sie sich über ein großes Willkommensschild.
In drei türkisch-sprachigen Gastfamilien hat sie gewohnt. Eine große Herausforderung war die Unterbringung bei einer deutschen Familie: „Zuerst hatte ich Angst, dass das nicht funktioniert. Ich spreche kein Deutsch und nur wenig Englisch. Aber die Familie ist sehr liebevoll und wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt“, ist Gülistan glücklich, die Hürde so gut gemeistert zu haben.
„Ich bin durch das Abenteuer hier viel selbstbewusster geworden“, bilanziert sie die letzten Wochen. Auch
Gruppenleiterin Tülünay Özbali kann dies bestätigen: „Sie spricht nun mit mir und allen anderen offener
und mutiger.“ Gülistan erwidert, dass vor allem Özbali ihr viele Dinge sehr erleichtert hat. „Wir sind Freundinnen, nicht Chefin und Praktikantin“, sagt Gülistan dankbar und ihre braunen Augen strahlen.
Kaum richtig in Ludwigshafen eingewöhnt, kehrt Gülistan in zwei Wochen nach Hause zurück. Erinnern
wird sie sich nicht nur an die Menschen in Ludwigshafen, sondern auch an die bunten Schmetterlinge
im Luisenpark, denn „so etwas wie das Schmetterlingshaus gibt es bei uns nicht“, sagt Gülistan..
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